otra chamba, otro lugar, otro gusto
ihr lieben! am freitag begann ich meinen dritt-job als transfer-verantwortliche. heisst soviel wie: ich hole reisende am flughafen ab und bringe sie mit privatchauffer in ihr hotel, erklaere ihren reiseablauf und haendige ihnen die voucher aus. erster transfer also fuer freitag abend geplant; letzter check auf der homepage des flughafens: landung 10 minuten eher, also schon 18.50. mist! ich also an die hauptstrasse gehechtet und mich in einen micro gequetscht - wenigstens sass ich, wenn auch total wirbelsaeulenschaedigend. und dann wurde mir klar, dass ich es nie schaffen wuerde rechtzeitig am flughafen zu sein - freitag abend rush-hour. ich doofie, haette echt mehr zeit einplanen muessen, argh. ruhig, lobita, ruhi - stamos en peru - hier ticken die uhren anders. jedenfalls kam ich 19.10 am flughafen an, kramte mein schild mit dem namen der passagiere aus, positionierte mich strategisch und innerhalb von 5 minuten kamen sie auch schon raus. puuuh, sowas nenne ich timing. der rueckweg war genauso schlimm, aber das transportmittel wesentlich angenehmer. und zur feier des tages luden die pax mich auf einen pisco sour in die hotelbar ein, so dass ich erst gegen 22.00 uhr das hotel verliess. auf dem rueckweg schaute ich kurz im casa roja rein und erhaschte noch ein stueckchen schoko-mousse-torte. mjam.
am samstag nachmittag holte ich selbige pax im hotel ab, um sie fuer einen nationalen flug einzuchecken. half auch bei der suche nach der post (wusste ich zum glueck und konnte ein bisschen bonzen) und war gegen halb 6 fertig. nachdem ich einmal in der gegend war, schrieb ich calixtro eine sms und er holte mich am flughafen ab; fuhren mit einem micro noch weiter nach norden, in sein jugendviertel (los olivas, independencia), wanderten durch die gassen und kehrten in einer bodega ein, tranken eine jarra und landeten schliesslich noch in der anitchucheria seiner eltern. sein papa am grill, die mama servierend und don max versteht was vom grillen: kurz nachdem wir ankamen stand ein teller mit circa einem halben kilo fleisch vor mir: ein anticucho-spiess (rinderherz), ein berg gegrillte huehnermaegen und rachi (gegrillte flecke, also kuhmagenstuecke). ich ass ALLES! geschmacklich sehr gut, nur teilweise strukturell etwas anstrengend zu kauen, hihi. und dann nahmen wir den bus - anderthalb stunden durch das naechtliche lima (und teilweise durch ecken, so ich nicht um alles geld der welt aussteigen wuerde). in barranco angekommen, kehrten wir noch auf ein absackerbier in "la noche" ein und spaeter nahmen wir den combi nach miraflores. die letzten 10 cuadras bin ich nach hause gelaugen (sicherheitshalber das pfefferspray in der linken hand, schliesslich war es schon 2 uhr morgens). und fiel dann satt und vollgefressen ins bett.
Kommentare
Please put a "Vegetarians CAUTION!: EXPLICIT" mark on top of the blog entry ...with best regards ur-biggest-but-really-suprised-that u-would-really-eat-this-stuff-fan, DePaprika PS: hab dich trotzdem noch lieb.
ihr freaks ihr *g*
CU= See you
DBMMK= dieser blog macht mich kirre